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Freizeiten-Übersicht

Das Ev. Jugendreferat hat eine Zusammenstellung der in der Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinden im Kirchenkreis Koblenz durchgeführten Freizeiten und Ferienspielaktionen erstellt.

Diese Übersicht bietet einen Einblick in die Vielfalt der angebotenen Veranstaltungen.

Artikel vom 23.03.09 - 12:40:08 Uhr


Schulungsbaustein

für ehrenamtlich Mitarbeitende

Schutzauftrag nach § 8a SGB VIII
(Kindeswohlgefährdung)
am 28. Februar 2009
im Gemeindesaal Christuskirche
Hochlandstraße 86, 56626 Andernach
13.00 - 16.00 Uhr


Der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung führt in seiner aktuellen Debatte durch veränderte gesetzliche Bestimmungen zu neuen Anforderungen im Umgang bei Kindeswohlgefährdung.
In diesem Zusammenhang wurden insbesondere Änderungen des Kinder- und Jugendhilfegesetzes vorgenommen, die den „Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung“ betreffen. Der neue § 8a SGB VIII präzisiert nun die Aufgaben der öffentlichen Jugendhilfe im Kinderschutz. Er verpflichtet das Jugendamt in Vereinbarungen mit „den Trägern von Einrichtungen und Diensten“ der Kinder- und Jugendhilfe sicherzustellen, dass auch deren Fachkräfte den Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung in entsprechender Weise gewährleisten.
Für die Kirchengemeinden im Kirchenkreis Koblenz sind teilweise schon Verträge mit den Jugendämtern abgeschlossen worden, die uns als Kirchengemeinden verpflichten, ehrenamtlich Mitarbeitende zu schulen. Für die Kirchengemeinden, die bis jetzt noch keine Vereinbarung mit den Jugendämtern abgeschlossen haben, gilt nach der gesetzlichen Grundlage die gleiche Verpflichtung.
Unser Schulungsangebot richtet sich an alle ehrenamtlich Mitarbeitende in der Jugendarbeit (Gruppen, Freizeiten, etc.), Kindergottesdienst, Konfirmandenunterricht, Kinderchor usw.


Hier der Ausschreibungs-Flyer

Artikel vom 24.02.09 - 14:12:12 Uhr


Jugendgottesdienst in Andernach

Mensch

wo

bist

Du?

 

Jugendgottesdienst

am 28. Februar 2009

um 18 Uhr

im Gemeindesaal der Christuskirche.

 

Ein moderner Gottesdienst für junge und junggebliebene Menschen.

Artikel vom 24.02.09 - 13:38:52 Uhr


1. JungenCamp in den Herbstferien

Grenzgänger - Sich selbst besser kennen lernen

Echte eigene Erfahrungen machen und über das Mann sein reflektieren.

17 Jungen und junge Männer verbrachten die letzte Herbstferienwoche im Jungencamp des evangelischen Kirchenkreises Koblenz, einer Kooperation der Ev. Kirchengemeinden Oberdiebach-Manubach, Bacharach-Steeg, St. Goar, Vallendar, Winningen und dem Synodalen Jugendreferat des Kirchenkreises Koblenz.

Schmieden, Lehmofenbau, Selbstverteidigung und Survival konnten als Workshopangebote von den Jungen gewählt werden. Ein Wikinger-Liferollenspiel als Einstieg und ein mittelalterliches Gelage zum Abschluss bildeten den Rahmen der Veranstaltung. Abends saßen die Teilnehmer in der Jurte, beim Lagerfeuer tauschten sie sich aus, oder hörten den Wikingermythen zu. Beim Juggerturnier, einer Art Rugby mit selbstgebauten Schaumstoffwaffen konnten Geschicklichkeit und Kraft gemessen werden.

Wenig Raum bietet unsere Gesellschaft für unmittelbare Erlebnisse und Abenteuer, die starke Bedürfnisse in der Phase des Übergangs vom Jugendlichen zum Erwachsenen darstellen. Die Elemente der klassischen Erlebnispädagogik, körperliches Training, Projekt und Expedition wurden in dieser Maßnahme aufgegriffen und dienten als Medium, die eigenen Grenzen und Bedürfnisse -und damit sich selbst- besser kennen zu lernen.

Bemerkenswert die Wahrnehmung der Teilnehmer in der Auswertung: „Ich habe mein eigenes Messer geschmiedet, mit dem ich nun zu Hause essen kann“, oder: „Das Survival war total entspannend. Man lässt sich auf die Natur ein, die den Tagesablauf bestimmt. Wir hatten auf unserem Treck nur ganz wenige Dinge dabei und ganz viel Spaß“

Die Survivalgruppe verbrachte zwei Nächte mit selbst zusammengestellter Minimalaus-rüstung im Wald. Bei Bodenfrost eine echte Herausforderung. Die Thematik Kämpfen und Selbstverteidigung früher und heute wurde in der Kampfkunstgruppe ausgiebig in der Gruppe erörtert. Wobei das Hauptziel Deeskalation und Vermeidung eines Streits im Vordergrund stand. Alle Teilnehmer waren sichtlich bei der Sache und wissensdurstig, sodass die Mittagspausen freiwillig gekürzt wurden. Schweißtreibende Übungen wechselten sich regelmäßig mit Theorieeinheiten (Geschichte, Psychologie, Notwehrrecht) ab. In einer Feuerjurte schmiedeten die jungen Männer ihre eigenen Speerspitzen und Messer und im selbstgebauten Lehmofen wurden Brötchen und Pizza gebacken.

Entgegen der weit verbreiteten Meinung machen solche Erlebnisse nicht härter. Das könnte auch gar nicht das Ziel einer reflektierten Jungenarbeit sein. Im Gegenteil lernt man, welche Fähigkeiten in einem Schlummern, um sich der Umwelt anzupassen. Die Dinge passieren. Gelassenheit stellt sich ein, man wird weicher“, so Immo Meyer, Jugendleiter der evangelischen Kirchengemeinde Vallendar.

Vielfältige Anregungen sich mit der Frage auseinanderzusetzen, welchen Platz man als werdender Mann in der Gesellschaft einnehmen möchte, wurden im Rahmen der Veranstaltung geboten. Die Frage, ob man sich nach dem Jungencamp eher als Mann oder als Junge fühle, wurde von Teilnehmenden und Teamern in der Abschlussrunde erfreulicherweise unentschieden beantwortet: Von beidem etwas. Viel Platz also für weiteres Experimentieren bei folgenden Veranstaltungen.

Die eigenen Begabungen der hauptamtlichen Gemeindepädagogen wurden durch die Schwerpunkte der hervorragenden Referenten Jens Nettlich (Wikingerfachmann und Schmied) und Lars Weiler (EWTO-Kampfkunstlehrer) ergänzt.

Dieses abwechslungsreiche Programm konnte nur durch die Kooperation der oben genannten Partner und durch die finanzielle Unterstützung durch das Land Rheinland-Pfalz, der Ev. Kirche im Rheinland, der Jugendförderung der Landkreise Mainz-Bingen und Mayen-Koblenz und des Ev. Kirchenkreises Koblenz realisiert werden.

Gez. Päd. Leitungsteam:

Lutz Brückner-Heddrich, Bacharach

Immo Meyer, Vallendar

Kai Müller, Winningen

Albrecht Birx, Koblenz

 

 

Artikel vom 23.12.08 - 19:52:43 Uhr


Pädagogische Fachkräfte lernen Neues zum Schutz von Kindern

Evangelischer Studientag befasste sich mit §8a SGB VIII

KOBLENZ. Vernachlässigung, Misshandlung, sexueller Missbrauch von Kindern und Jugendlichen – im Oktober 2005 ist das Kinder- und Jugendhilfeerweiterungsgesetz (KICK) in Kraft getreten. Die Konkretisierung dieses Schutzauftrages ist ein wichtiger Baustein, um die Kinderrechte in Deutschland zu verwirklichen.
 

Wie aber trägt man dem "Schutzauftrag Kindeswohl" auch in der evangelischen Kinder- und Jugendarbeit qualifiziert Rechnung? Welche Beurteilungsmöglichkeiten bei Verdacht auf Misshandlung gibt es, wie handelt man pädagogisch sinnvoll, welche fachlichen Kooperationsmöglichkeiten gibt es?

Mit diesen und anderen Fragen haben sich etwa 40 Teilnehmende aus unterschiedlichen Gemeinden und Einrichtungen des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz am Samstag, denn 22. November beim Fachtag „Kinderschutz / Kindeswohl - Praxis & Umsetzungsschritte zum Schutzauftrag § 8a SGB VIII“ in Koblenz befasst. Neben Mitarbeitenden aus Kindertagesstätten, Fachkräften des Diakonischen Werkes Koblenz und hauptamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleitern nahmen auch Ehrenamtliche sowie Pfarrerinnen und Pfarrer an der Veranstaltung teil.

Verena Kuntz vom Institut für Rechtsmedizin an der Universität Mainz referierte über ihre Erfahrungen in der "Forensischen Ambulanz für Opfer in engen sozialen Beziehungen". Mit erschütternden Fotos von schweren Misshandlungen und einem auch für medizinische Laien sehr gut verständlichen Vortrag informierte sie über typische Formen und diagnostische Befunde. Ziel des Fachtages sei es, die Kompetenzen im Erkennen von Übergriffen und Misshandlungen für geschulte Mitarbeitende in Zukunft größer werden zu lassen. Die Herausforderung für pädagogische Fachkräfte sei im Zuge des § 8a SGB VIII größer geworden, diesen Gegebenheiten professionell zu begegnen. Deshalb sei es notwendig, solche Fortbildungsmaßnahmen regelmäßig zu besuchen.
Kuntz: „Um die Täter zu überführen und klare, zur Beweisführung sachdienliche Befunde erheben zu können, ist es immer notwendig, genau hinzuschauen und die Plausibilität der Schilderungen der beteiligten Erwachsenen aufmerksam zu überprüfen!“ Und weiter: „Es sind noch viele Hürden zu überwinden, und es braucht weiterhin eine interdisziplinäre Zusammenarbeit, um die Situation von Kindern, deren körperliches und seelisches Wohlergehen gefährdet ist, weiter zu verbessern, aber wir sind auf dem richtigen Weg!“

Am Nachmittag referierten Dipl. Sozialpädagogin Gitta Litz und Dipl. Sozialpädagogin (FH) Anja Waffenschmidt vom Kinderschutzdienst Koblenz über die Möglichkeiten der Beratung durch eine „insoweit erfahrene Fachkraft“, wenn ein Verdacht auf Kindeswohlgefährdung vorliegt.

„Dies ist ein Pilotprojekt im Kirchenkreis, um für die pädagogischen Fachkräfte eine weitere Orientierung bezüglich der neuen gesetzlichen Anforderungen zu ermöglichen. Dieser Fachtag hat uns wertvolles Hintergrundwissen geliefert, das sich nun in der täglichen Praxis beweisen muss“, fasste Albrecht Birx, Jugendreferent des Kirchenkreises und Mitorganisator des Fachtages, die Ergebnisse des Tages zusammen. Mitorganisator im Planungsteam war auch Jugendleiter Kai Müller aus der Kirchengemeinde Winningen.

"Das Thema Kindeswohlgefährdung ist für ehrenamtlich wie hauptamtlich Mitarbeitende im Bereich von Kinder- und Jugendarbeit keine 'leichte Kost', aber es ist notwendig, immer wieder hinzuschauen, was die Realitäten in unserer Gesellschaft sind. Was wir heute hier gehört und gesehen haben, ist emotional kaum auszuhalten, aber es ist notwendig sich klar zu machen, was Kinder tatsächlich aushalten müssen, wenn wir als Erwachsene und Fachleute nicht handeln“, kommentiert Iris Köhlbach, pädagogische Mitarbeiterin im Jugendreferat, die Veranstaltung.

Pfarrer Hans-Joachim Hermes aus der Gemeinde Koblenz-Mitte als Gastgeber im Gemeindezentrum am Moselring in seinem Grußwort: „Gerade in unserer kirchlichen Kinder- und Jugendarbeit haben wir immer wieder die Chance etwas für Kinder zu tun, die am Rande unserer Gesellschaft aufwachsen. Manchmal ist es einfach nur der Umstand sich bewusst Zeit zu nehmen für ein Gespräch und nicht wegzusehen.“

Artikel vom 27.01.09 - 14:19:37 Uhr


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